Bis in die siebziger Jahre stand in jeder deutschen Apotheke eine Wand mit Schubladen, und in diesen Schubladen lagen Pflanzen.
Dann wurde umgebaut. Die Standgefäße wanderten ins Schaufenster oder ins Museum, und der Inhalt verschwand aus dem Alltag — nicht weil er wertlos war, sondern weil sich das Fach änderte.
Zwanzig Pflanzen aus diesen Schubladen: was drin war, woran man sie erkennt, wo sie in Deutschland wächst — und bei mehreren von ihnen der Grund, warum man sie ausdrücklich stehen lässt.
Die Zählung läuft von zwanzig bis eins.
