Ein weißer Granitfels in den Anden, grob gerechnet 1.000 Tonnen schwer, zerschnitten in Plattformen, Stufen und Vorsprünge. Zwei Mönche ließen ihn mit Holz umstellen und anzünden. Der Tempel verbrannte – die Meißelarbeit nicht. Eine dokumentarische Analyse von Yurak Rumi (Ñusta Hispana) in Vilcabamba, dem letzten Rückzugsort der Inka: Wir rechnen nach, vergleichen die Datierungen und fragen, wer diesen Stein wann und womit bearbeitet hat.
Was Sie erwartet:
• Rund 150 Tonnen Granitsplitt im Boden – und kein Werkzeug, das Granit schneidet
• Was die Radiokarbondaten über das wahre Alter des Heiligtums verraten
• Ein Grasseil, über 200 Jahre älter als das Dach, das es zusammenhielt
• Ein Feuer mit 600 bis 900 Grad – die Methode, mit der Bergleute Granit spalten. Die Kanten stehen noch
• 21 Terrassen aus weißem Granit, deren Freilegung über 1.800 Tage dauert
• Eine Wari-Stadt unter Espíritu Pampa – mehr als 600 Jahre älter als die Inka
https://www.youtube.com/watch?v=yuunUCr4N8k
