18. Oktober 2026

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Kalte Dusche für Klimapaniker: Südpazifik kühlt bis in 1.500 Meter Tiefe ab!

 

Während Klimafanatiker unermüdlich vor der Überhitzung der Weltmeere warnen, liefern Forscher aus China neue Daten zur Abkühlung im Südpazifik. Zwischen 2005 und 2019 sanken die Wassertemperaturen dort regional um bis zu 0,4 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Selbst in 1.500 Metern Tiefe lässt sich der Temperaturrückgang nachweisen. Die neue Studie zeigt, welche gewaltigen Wärmemengen Winde und Meeresströmungen bewegen – und wie wenig die Klimawahn-Narrative der Komplexität unserer Weltmeere gerecht werden.

Die blaue Trendlinie fällt, die rote steigt. Auf einer Grafik der Fachzeitschrift Climate Dynamics zeigen die beiden Kurven in entgegengesetzte Richtungen. Dabei stammen die Daten aus demselben gewaltigen Meeresströmungssystem rund um die Antarktis. Im südlichen Pazifik wird das Wasser kälter, im atlantisch-indischen Sektor wärmer. Und während die Politik mit immer neuen Warnungen vor steigenden Temperaturen ihre Klimawahnprogramme rechtfertigt, beschäftigt die Forscher eine ganz andere Frage: Warum kühlt ein derart großes Meeresgebiet überhaupt ab?

Von der Oberfläche in die Tiefe

Ein Wissenschaftlerteam um Xubin Ni von der Ocean University of China hat die Temperaturentwicklung im Antarktischen Zirkumpolarstrom untersucht. Die am 27. März 2026 veröffentlichte Studie trägt den Titel „The recent zonal asymmetry of temperature change in the Antarctic circumpolar current“. Die Forscher werteten dafür Beobachtungen und umfangreiche ozeanografische Datensätze aus. Zwischen 2005 und 2019 stellten sie im pazifischen Sektor Abkühlungsraten von bis zu 0,4 Grad Celsius pro Jahrzehnt fest. Im Sektor des Indischen Ozeans erwärmte sich das Wasser regional dagegen um bis zu 0,2 Grad.

Der Temperaturrückgang erfasst dabei weit mehr als die obersten Wasserschichten. Selbst in rund 1.000 Metern Tiefe fanden die Wissenschaftler Abkühlungsraten von bis zu 0,2 Grad pro Jahrzehnt. Stellenweise dringt das kühlere Wasser sogar bis auf 1.500 Meter vor. In solchen Tiefen geht es längst um gewaltige Wassermassen, deren Temperaturen erheblich träger auf kurzfristige Wetterveränderungen reagieren als jene an der Oberfläche.

Auch die Durchschnittswerte aus der Studie verdienen Aufmerksamkeit. Abbildung 5 zeigt für eine bestimmte Wassermasse im pazifischen Sektor zwischen 2005 und 2019 einen Abkühlungstrend von 0,13 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Im atlantisch-indischen Sektor betrug die Erwärmung dagegen 0,08 Grad. Die stärkeren Abkühlungsraten von bis zu 0,4 Grad betreffen einzelne Regionen. Die gegensätzlichen Temperaturtrends innerhalb desselben Meeresströmungssystems sind jedoch eindeutig.

Gegensätzliche Entwicklungen

Neu ist dieses Phänomen nicht. Schon frühere Untersuchungen fanden seit 1979 eine Abkühlung der Meeresoberfläche im südwestlichen Pazifik. Eine 2024 unter dem Titel „Decadal Thermal Variability of the Upper Southern Ocean: Zonal Asymmetry“ im Journal of Climate veröffentlichte Studie von Yuanyuan Song und Kollegen untersuchte außerdem die Temperaturentwicklung zwischen 1940 und 2020. Über diesen langen Zeitraum fanden die Wissenschaftler ausgeprägte Schwankungen, bei denen sich der pazifische und der atlantisch-indische Sektor über mehrjährige Phasen gegensätzlich entwickelten. Windgetriebene Verschiebungen gewaltiger Wärmemengen spielten dabei eine zentrale Rolle.

Auch die neue Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass veränderte Winde und Meeresströmungen für einen Großteil der regionalen Abkühlung verantwortlich sind. Verstärkte Westwinde treiben mehr kaltes Wasser aus den Polarregionen nach Norden. Zugleich verliert das Wasser an Auftrieb, wird dichter und sinkt in größere Tiefen. Im Atlantik und im Indischen Ozean sorgen andere Strömungsverhältnisse dagegen dafür, dass wärmeres Wasser aus subtropischen Regionen nach Süden gelangt.

Die Forscher haben den Einfluss dieser Wärmeverschiebungen berechnet. Der veränderte Wärmetransport trägt mit einer Leistung von minus 148,7 Terawatt zur Abkühlung im pazifischen Sektor bei. Das entspricht beinahe 149 Billionen Watt. Rund 75 Prozent der untersuchten regionalen Abkühlung lassen sich nach ihren Berechnungen auf diesen Effekt zurückführen. Im atlantisch-indischen Sektor trägt derselbe Mechanismus mit 75 Terawatt zur Erwärmung bei. Solche gewaltigen Energiemengen werden durch Veränderungen der Meereszirkulation zwischen den Regionen umverteilt.

Viele Faktoren bestimmen die Temperaturen

Die Wassertemperaturen hängen eben von weit mehr Faktoren ab als vom CO2-Gehalt der Atmosphäre. Windverhältnisse, Salzgehalt, Meeresströmungen, Dichteunterschiede und der Wärmeaustausch mit der Luft bestimmen mit, wo sich Wärme ansammelt und wo das Wasser kälter wird. Der globale Erwärmungstrend setzt sich zwar fort, doch regional können die Temperaturen über längere Zeiträume deutlich sinken. Mit den üblichen vereinfachten Klima-Parolen lässt sich ein derart komplexes System kaum erklären.

Erst im September berichtete Report24 über neue Untersuchungen zur CO2-Aufnahme der Weltmeere. Auch dort zeigten sich erhebliche regionale Unterschiede, Messlücken und Korrekturen bisheriger Schätzungen. Die Wissenschaft arbeitet weiterhin daran, zentrale Vorgänge im globalen Kohlenstoffkreislauf genauer zu erfassen. Eine vermeintlich einfache Ursache-Wirkungs-Rechnung reicht dafür offensichtlich nicht aus.

Am Ende zeigt es sich jedoch wieder einmal, dass wir Vieles von dem was in Sachen Klima vor sich geht, nur ansatzweise wirklich tiefgreifend verstehen. Doch trotz all dieser Komplexität versuchen die Klimafanatiker die Wetterveränderungen vor allem dem CO2, dem Methan und anderen Spurengasen zuzuschreiben. Doch so simpel ist es offensichtlich nicht…

 

Kalte Dusche für Klimapaniker: Südpazifik kühlt bis in 1.500 Meter Tiefe ab!