Im Jahr 1507 notierte ein Mönch etwas Merkwürdiges über einen runden Kessel in Schwaben, übersät mit Steinen, die aussahen wie verbrannte Schlacke. Jahrhundertelang hielt man das Nördlinger Ries für einen erloschenen Vulkan. Wir folgen der Vulkanthese, den Schockspuren im Quarz und dem Einschlag vor etwa 14,6 Millionen Jahren – und fragen, warum die Antwort beunruhigender ist als jeder Vulkan.
Chapters:
0:00 Der Mönch und der Kessel
0:51 Ein Vulkan, der keiner war
2:08 Warum die Vulkanthese überzeugte
5:48 Was im Ries gesichert ist
7:56 Der Einschlag in weniger als einer Minute
11:08 Der Streit der Geologen
12:19 Warum die Vulkanthese weiterlebt
14:12 Die Auflösung in einem Zug
15:50 Was das über uns verrät
16:43 Das Ries heute
18:18 Der Mönch hatte recht
19:07 Rückblick im Zeitraffer
