20. September 2026

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Das uralte Tor unter dem Königssee führt tiefer in den Fels als jede Karte der Alpen zeigt

 

Im April 1910 stieg ein Helmtaucher aus München unterhalb der Falkensteiner Wand in den Königssee, um einen gesunkenen Lastkahn zu bergen. In zweiunddreißig Metern Tiefe fand er keinen Kahn, sondern eine Tür: zwei aufrechte Blöcke, ein einziger Sturz, mörtellos gefügt, die Öffnung 4,28 Meter hoch. Dahinter nur Dunkelheit.

Die erste Aufzeichnung liegt in der Akte des Königlich Bayerischen Oberbergamts in München: ein Tauchbuch mit vier Einträgen, Maße mit Lotleine und Messlatte, und ein faustgroßes Stück Stein, das die Geologen als Gneis bestimmten – ein Gestein, das erst jenseits des Alpenhauptkamms an die Oberfläche tritt. Die zweite Aufzeichnung stammt aus keinem Amt. Vierzehn Jahre vor dem Fund schrieb ein Lehrer in Schönau auf, was ihm ein alter Salzbergknappe über „die Großen“ erzählte, die vor allen anderen im Tal waren.

Beide Aufzeichnungen beschreiben dieselbe Tür, ohne voneinander zu wissen. Im März 1911 endet die Akte mit einem einzigen Satz. Die Skeptiker haben starke Argumente, und sie kommen in diesem Video vollständig zu Wort.

Was glauben Sie: Für wen wurde eine Tür dieser Größe gebaut? Schreiben Sie es in die Kommentare.

Diese Dokumentation stützt sich auf historische Aufzeichnungen, archäologische Forschung und lokale mündliche Überlieferung. Sie stellt belegte Befunde neben Fragen, die bis heute offen sind. Wo sich die Darstellungen unterscheiden, werden beide gezeigt. Nichts davon wird als abschließendes Ergebnis behauptet.