20. September 2026

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DIE BERGBAU-MATRIX: DAS UNMÖGLICHE BAUWERK, DAS 1000 JAHRE LANG FUNKTIONIERTE!

 

Was befindet sich unter dem Harz – und wie viel davon ist bis heute unbekannt?

Am Rammelsberg bei Goslar wurde über tausend Jahre lang Erz abgebaut. Von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 968 bis zur letzten Förderung 1988 prägte der Berg nicht nur die Geschichte Goslars, sondern auch die wirtschaftliche und politische Entwicklung des mittelalterlichen Reiches. Silber, Blei, Kupfer und Zink machten die Lagerstätte zu einer der bedeutendsten Bergbauregionen Europas.

Diese Dokumentation führt in die Welt des historischen Bergbaus: zu mittelalterlichen Stollen, Feuersetzen, Belüftung und Wasserhaltung – und zur Frage, wie Menschen ohne moderne Maschinen immer tiefere Bereiche des Berges erschließen konnten.

Besonders beeindruckend ist das Oberharzer Wasserregal. Mehr als hundert Teiche und hunderte Kilometer Gräben bildeten ein ausgeklügeltes Wasserbausystem, das den Bergbau über Jahrhunderte mit Energie und Betriebswasser versorgte. Noch heute sind große Teile dieser historischen Infrastruktur erhalten.

Doch der Harz besteht nicht nur aus sichtbaren Bergwerken. Unter der Landschaft liegen tausende Jahre Bergbaugeschichte: alte Stollen, Schächte, Abbaukammern, Wasserläufe und später auch militärische Untergrundanlagen. Ein vollständiges Verzeichnis aller historischen Grubenbaue existiert bis heute nicht.

Wie viel des historischen Untergrunds ist noch unerfasst? Und wie stark beeinflusste das Silber des Rammelsbergs tatsächlich die Macht der deutschen Könige und Kaiser?

Die Geschichte des Rammelsbergs zeigt eine außergewöhnliche Verbindung zwischen Geologie, mittelalterlicher Macht, Bergbautechnik und jahrhundertelanger Ingenieurskunst.