Eine mutmaßliche Betrügerbande soll rund eine Million gefälschte Handys verkauft haben, äußerlich nicht von originalen Modellen zu unterscheiden.
Laut Ermittlungsunterlagen wurden die Geräte in Werkstätten in Dubai und Hongkong aus gebrauchten Teilen zusammengebaut und über Online-Plattformen wie Amazon als Neuware verkauft, vor allem in Deutschland. Zudem soll die Gruppe allein in Deutschland mindestens 24 Millionen Euro Umsatzsteuer hinterzogen haben.
Zoll, Polizei und Steuerfahnder durchsuchten mit rund 1700 Kräften rund 160 Objekte in 19 Ländern, Zentrum war Nordrhein-Westfalen. In Krefeld fanden Ermittler eine Lagerhalle mit Tausenden mutmaßlich gefälschten Smartphones. Die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt auch wegen Umsatzsteuerbetrugs. Eine exklusive Recherche von WDR, NDR und SZ.
