Das Wichtigste aus über einer Stunde in 33 Minuten, zusammengeschnitten vom Team von @chronischehrlich: Hier antworte ich auf die SRF-Sendung „Puls“, die mein Buch „Das Lithium-Komplott“ immer wieder zeigte, mich selbst aber nicht zu Wort kommen ließ.
SRF widmete sich der Frage, ob Lithium ein Wundermittel fürs Gehirn oder ein gefährlicher Hype sei. Mein Buch, das die Redaktion nach eigener Aussage auch deshalb zeigte, weil es ein Spiegel-Bestseller ist, stand dabei immer wieder sinnbildlich für den angeblichen Hype. Was ich aber tatsächlich vertrete, erfahren Sie dort nicht – dafür aber in diesem Video.
Was Sie erwartet:
▸ Die Schweizer Studie, auf die sich die Sendung stützt: Bei den dort gemessenen Werten müssten Sie rund 330 Liter Wasser am Tag trinken, um auf 1 mg Lithium zu kommen. Was kann diese Studie also überhaupt beweisen?
▸ Acht verschiedene Beweislinien aus meinem Buch und warum eine einzelne Studie sie nicht aushebeln kann
▸ Nur Tierstudien? In mein Buch sind weit über 1000 Studien und wissenschaftliche Analysen eingeflossen.
▸ 15 statt bis zu 8000 Mikrogramm pro Liter Blut: wie weit 1 mg Lithium am Tag von der Hochdosistherapie entfernt ist und warum Sie dafür weit über 100 Kapseln an einem Tag schlucken müssten
▸ Warum ausgerechnet ich mich klar dagegen ausspreche, Lithium ins Trinkwasser zu geben
▸ Was eine Entscheidung der FDA von 1949 damit zu tun hat, dass Lithium bis heute nicht als essenzielles Spurenelement anerkannt ist
Der in der Sendung gezeigte Fall einer Lithiumvergiftung – ein journalistischer Tiefpunkt der Produktion – geht übrigens auf eine medizinische Hochdosistherapie zurück, nicht auf eine niedrig dosierte Supplementierung.
