Sieben Texte der Antike — keiner davon war zu lesen. Nicht, weil die Sprache verloren war. Sondern weil das Werkzeug fehlte.
• Ein Papyrus, verkohlt unter dem Vesuv — zweitausend Jahre unlesbar, bis ein Teilchenbeschleuniger das erste Wort freilegte
• Fünftausend Buchstaben von einer Hand — bis ein Algorithmus bewies: Es waren zwei Hände
• Ein ganzes Königreich mit eigener Schrift — Jahrhunderte ohne eine einzige Übersetzung
• Das Voynich-Manuskript: 240 Seiten, die seit hundert Jahren jede Entschlüsselung überleben
• Das älteste Epos der Menschheit — zerbrochen in tausend Scherben, verteilt auf zwanzig Museen
• Dreihundert neue Geoglyphen in Nasca, die kein Mensch vom Boden sehen konnte
• Eine halbe Million Keilschrifttafeln — und nur vierhundert Menschen weltweit, die sie lesen können
