16. September 2026

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Absolute Abzocke beim Tierarzt? Die DREISTESTEN Abkassier-Tricks

 

Im Sommer 2026 legten Archäologen an der Strobelallee in Dortmund ein Rechteck von etwa 50 × 9 Metern frei: das Fundament einer Baracke. Im Planum die Standspuren von Stockbetten in zwei Reihen, am Rand Wasser- und Abwasserleitungen. Dazu Lederschuhe, Arzneifläschchen, Knöpfe, Münzen, eine französische Zahnpastatube — und 197 Briefe mit Zensurstempel, die ihre Adressaten nie erreicht haben. Der Ort liegt an den Westfalenhallen, dort, wo heute Messen und Konzerte stattfinden. Von September 1939 bis April 1945 stand hier das Stammlager VI D; über 76.000 Menschen waren ihm zugeordnet, bis zu 10.000 gleichzeitig vor Ort.

Dieses Video erzählt, warum ein Lager verschwinden konnte, das niemand versteckt hat — die Baracken lagen im Blickfeld einer Bundesstraße, die Gefangenen liefen mit Buchstaben auf dem Rücken durch die Innenstadt —, wie eine Historikerin erst über eine Fußnote stolpern musste, um von seiner Existenz überhaupt zu erfahren, und warum bis heute niemand sagen kann, wie viele Menschen hier gestorben sind.

Grundlage sind die Presseinformationen der Stadt Dortmund vom 29. Mai und 30. Juni 2026, Berichte des WDR, von Nordstadtblogger und den Ruhr Nachrichten, die Studie der Historikerin Regina Mentner in der Schriftenreihe der Gedenkstätte Steinwache, Veröffentlichungen des Fördervereins Steinwache/Rombergparkkomitee und des Vereins Ar.kod.M, die Inschrift des Gedenksteins sowie die Akteneinsicht der Ratsfraktion Grüne & Volt. Wo die Angaben auseinandergehen — bei der Zahl der zugeordneten Menschen, beim Bauvolumen, beim Enddatum des Lagers — wird das im Film gesagt und nicht geglättet. Was in den 197 Briefen steht, aus welchen Jahren sie stammen und wo sie heute liegen, ist öffentlich nicht genannt; dieser Film behauptet es nicht.