17. Oktober 2026

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„GenZ regelt“: In Deutschland wird für Jugendkrawalle nach französischem Vorbild mobilisiert

 

Frankreichs gewaltsame Schülerproteste finden Nachahmer in Deutschland. Unter dem Schlagwort „GenZ regelt“ wird für den 31. Oktober bundesweit mobilisiert, linke Gruppen unterstützen die Aufrufe. In Berlin wurden bereits Schulzugänge verbarrikadiert. Während sich die Organisatoren öffentlich friedlich geben, berichtet NIUS über Gewaltaufrufe und angebotene Sprengkörper in Chats. Droht Deutschland zu Halloween eine Krawallnacht nach französischem Vorbild? Die Mobilisierung läuft jedenfalls bereits bundesweit.

Am Morgen des 12. Oktober blockierten rund 150 Jugendliche das Französische Gymnasium in Berlin-Tiergarten. Nach einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ wurden Zugänge mit Europaletten, Fahrradschlössern, Müllcontainern, Absperrbaken und E-Scootern versperrt. Die Teilnehmer bekundeten ihre Solidarität mit den Schulprotesten in Frankreich.

Die Polizei hielt einen Eingang offen. Als Jugendliche versuchten, auch diesen Zugang zu blockieren, drängten Beamte sie zurück. Dabei kam es zu einer kurzfristigen Festnahme. Anschließend zogen etwa 120 Schüler zum Pariser Platz gegenüber der französischen Botschaft. Dort endete die Kundgebung gegen 13 Uhr friedlich.

Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch kritisierte die Blockade. Das Recht auf Meinungsäußerung rechtfertige weder die Sperrung einer Schule noch die Beeinträchtigung des Unterrichts anderer Schüler. Wer Schulzugänge versperrt, entscheidet zugleich darüber, ob Mitschüler ihr Recht auf Unterricht wahrnehmen können.

Bundesweite Aktion für den 31. Oktober geplant

Dass es über Berlin hinaus organisatorische Bestrebungen gibt, lässt sich anhand öffentlich zugänglicher Beiträge nachvollziehen. Ein unter „GenZ regelt“ verbreitetes Reddit-Posting nennt Ortsgruppen beziehungsweise Treffpunkte in München, Köln, Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg. Interessenten werden aufgefordert, weitere Städte vorzuschlagen und zusätzliche Gruppen aufzubauen.

Der Beitrag erklärt ausdrücklich, für friedlichen und demokratischen Protest einzutreten. Gewalt und Eskalation werden darin abgelehnt. Es gibt allerdings auch Berichte über gegenteilige Äußerungen einzelner Teilnehmer. Insgesamt erinnert der Aufmarsch an zentral orchestrierte Oprationen wie „Fridays For Future“, welche die Handschrift globalistischer Milliardäre tragen.

Öffentlich ist völlig unklar, wie viele Menschen hinter den Ortsgruppen stehen und welche tatsächliche Mobilisierungskraft die Initiative besitzt. Die bloße Nennung mehrerer Städte erlaubt noch keine Aussage über die Größe einer kommenden Demonstrationswelle. Man wird am 31. Oktober sehen, ob wieder mit einheitlichen Demomaterialien gearbeitet wird, die einen weiteren Schluss auf zentrale Planung nahelegen.

Linke Organisation verbindet Schulproteste mit Systemkampf

Eine deutlich erkennbare politische Stoßrichtung liefert die Organisation „Internationale Jugend“. In einem Aufruf vom 15. Oktober unterstützt sie bundesweite Proteste am 31. Oktober und verweist ausdrücklich auf Schulblockaden nach französischem Vorbild.

Die Organisation verbindet Bildungsprobleme und steigende Lebenshaltungskosten mit ihrem Kampf gegen Kapitalismus, Aufrüstung und einen behaupteten Rechtsruck. Sie fordert eine langfristige Organisierung über den einzelnen Aktionstag hinaus.

Was Frankreich betrifft, muss man sich daran erinnern, dass linke Gruppen gemeinsam mit migrantischen Banden randalierten und Gewalt ausübten oder ausdrücklich begrüßten. Hinzu kam auch antisemitisches „Free Palestine“ Gebrüll und das Zeigen verschiedener islamischer und islamistischer Flaggen und Symbole.

NIUS berichtet über Gewaltaufrufe und Sprengkörper

Besonders schwer wiegen die von NIUS veröffentlichten Vorwürfe. Das Medium berichtet über einen Reddit-Kommentar, der Gewalt als notwendig darstelle, sowie über Telegram-Chats, in denen Böller und selbstgebaute Kugelbomben angeboten worden seien. Die betreffenden Chats seien inzwischen gelöscht worden.

Frankreich zeigt, welches Eskalationspotenzial solche vorgeblichen „Schulproteste“ entwickeln können: Der ORF berichtete am 6. Oktober über rund 6.100 Festnahmen, mehr als 700 verletzte Polizisten, angegriffene Lehrer und Brandstiftungen. Ob sich solche Zustände in Deutschland wiederholen, ist offen. Dokumentiert sind bereits Schulblockaden, bundesweite Vernetzung und politische Mobilisierung für Halloween.

 

„GenZ regelt“: In Deutschland wird für Jugendkrawalle nach französischem Vorbild mobilisiert