16. Oktober 2026

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Merkels Asyl-Erbe: Mindestens 400 Milliarden Euro für Migranten statt das eigene Land

 

Deutschland ächzt unter maroder Infrastruktur, klammen Kassen bei den Kommunen und einer schweren Wirtschaftskrise. Doch für die Migrationspolitik fließen seit Jahren gewaltige Summen. Allein der Bund gab zwischen 2016 und 2025 insgesamt 242,5 Milliarden Euro aus, der Journalist Björn Harms schätzt die staatliche Gesamtbelastung sogar auf mindestens 400 Milliarden Euro. Während die Bürger diese Rechnung bezahlen, sichern sich Vermieter, Betreiberfirmen und Dienstleister lukrative Staatsaufträge. Angela Merkels Migrationskurs hat eine milliardenschwere Branche von Profiteuren hervorgebracht, die Deutschlands Negativentwicklung auf Kosten der Steuerzahler vorantreibt.

242,5 Milliarden Euro in nur zehn Jahren! Mehr als 66 Millionen Euro pro Tag, die der Bund für Flucht und Migration ausgab. Schon 2016 waren es 20,1 Milliarden Euro, 2023 stiegen die Ausgaben auf 29,6 Milliarden. Selbst 2025 flossen noch 24,8 Milliarden Euro. Der deutsche Steuerzahler finanziert damit seit einem Jahrzehnt einen gewaltigen Kostenblock, für dessen politische Grundlage Angela Merkel und ihr „Wir schaffen das“ maßgeblich verantwortlich sind. Und ihre Nachfolger haben das System weiterfinanziert.

Eine undurchsichtige Rechnung

Doch das ist nicht die ganze Rechnung. Die Bundesländer geben zusätzlich Milliarden aus, ebenso die Kommunen. Der Journalist Björn Harms hat die Kosten für sein Buch „Der Asylkomplex – Wenn Steuergelder zur Beute werden“ untersucht und kommt für die Jahre 2016 bis 2025 auf mindestens 400 Milliarden Euro. Mehr als 100 Milliarden Euro sollen auf die Länder entfallen. Hinzu kommen kommunale Ausgaben und weitere Belastungen etwa für Schulen, Gesundheitsversorgung und Justiz. Die 400 Milliarden Euro sind seine Schätzung. Dass der Staat selbst nach zehn Jahren keine vollständige Gesamtrechnung vorlegen kann, ist allerdings bereits ein politisches Versagen. Schließlich verlangen Finanzämter von jedem Kleinunternehmer eine ordentliche Abrechnung. Nur die Regierenden bekommen ihre eigene Milliardenrechnung nicht zusammen.

Im bunten Berlin hat der Staat für das Asylgeschäft offenbar besonders tiefe Taschen. An der Hasenheide steht ein ehemaliger Bürokomplex, in dem bis zu 921 Asylanten untergebracht werden sollen. Das Land Berlin hat sich die Immobilie bis 2035 gesichert. Knapp 150 Millionen Euro sollen allein Miete und Nebenkosten verschlingen. Frühere Planungen gingen sogar von nahezu 165 Millionen Euro aus. Für ein einziges Gebäude! Dabei sind Verpflegung, Sicherheit und Betreuung noch gar nicht bezahlt. Der private Eigentümer kann sich über einen langfristigen staatlichen Mietvertrag freuen. Das finanzielle Risiko der politischen Entscheidung liegt bei den Steuerzahlern. Auch die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) bekommt ein ordentliches Stück vom Kuchen ab. Für ihre Leistungen beim Abschluss des Mietvertrags soll sie laut Harms mehr als 930.000 Euro erhalten haben. Hinzu kommen laufende Vergütungen für die weitere Vertragsbetreuung. Fast eine Million Euro rund um einen einzigen Vertragsabschluss! Da darf der Berliner Senat gerne erklären, welche Leistungen diesen Betrag rechtfertigen. Schließlich hantieren die Verantwortlichen mit dem Geld der Bürger.

Millionen hier, Millionen da…

Und weil ein angemietetes Gebäude noch keine voll funktionsfähige Unterkunft ist, kommen die nächsten Millionenverträge hinzu. Das Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten vergab die Verpflegung für die Hasenheide an die Taboule Cateringservice GmbH. Auftragswert: rund 7,37 Millionen Euro. Das Unternehmen soll täglich bis zu 921 Bewohner vollständig versorgen. Der Zuschlag wurde im August 2026 vergeben, die reguläre Vertragslaufzeit reicht bis Juni 2028. Miete, Verwaltung, Catering, Sicherheit, Betreuung – der Staat bestellt, die Firmen liefern und stellen ihre Rechnungen. Ein einziges Berliner Asylheim bindet damit enorme öffentliche Mittel über mehrere Jahre.

Berlin ist dabei nur eine von vielen Städten mit solchen Unterbringungsstrukturen. Harms fragte bei sämtlichen 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten nach. Von 320 Gebietskörperschaften erhielt er nach eigenen Angaben verwertbare Antworten. Allein dort zählte er mindestens 4.437 Gemeinschaftsunterkünfte mit knapp 295.000 Bewohnern im März 2026. Tausende Gebäude, die angemietet, unterhalten, bewacht und bewirtschaftet werden müssen. Für Immobilienbesitzer und spezialisierte Dienstleister sind die Folgen der Migrationspolitik ein gutes und lukratives Geschäft. Je länger die Unterbringung läuft, desto länger fließen die staatlichen Zahlungen.

Hamburg wirft mit Geld nur so um sich

In Hamburg hat dieses Geschäft gewaltige Ausmaße angenommen. Die stadteigene Gesellschaft „Fördern & Wohnen“ erzielte 2013 noch rund 60 Millionen Euro Umsatz. Im vergangenen Jahr waren es bereits 747,5 Millionen Euro. Mehr als das Zwölffache! Allein auf den Geschäftsbereich Unterkünfte entfielen 2025 rund 694,6 Millionen Euro. Zwar betreut das Unternehmen neben Migranten auch Wohnungslose und Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Dennoch dürfte angesichts der enormen Summen mancher private Unternehmer neidisch auf solche vom Steuerzahler finanzierten Umsätze blicken. Zum Jahresende 2025 standen außerdem langfristige Verpflichtungen aus Miet-, Dienstleistungs- und anderen Verträgen von rund 601,6 Millionen Euro in den Büchern.

Noch dreister wirkt ein Blick auf die Chefgehälter. Dr. Kathrin Sommer stand vom 1. Januar bis zum 23. Mai 2025 an der Spitze von „Fördern & Wohnen“. Für diese knapp fünf Monate erhielt sie insgesamt 453.000 Euro. Darunter eine Abfindung von 200.000 Euro und ein erfolgsorientierter Bonus von 25.000 Euro. Fast eine halbe Million Euro für einen kurzen Ausflug in die Chefetage eines städtischen Sozialunternehmens! Ein Beschäftigter mit 40.000 Euro Jahresbrutto müsste dafür mehr als elf Jahre arbeiten. Als die Hamburger Morgenpost nach den Gründen fragte, berief sich das Unternehmen auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Die Bezüge stehen zwar im Jahresabschluss, weshalb es zu dieser üppigen Zahlung kam, bleibt für die Öffentlichkeit aber weitgehend im Dunkeln.

Für die Unterbringung selbst greift Hamburg ebenfalls tief in die Staatskasse. Seit September 2025 beträgt die reguläre Gebühr für einen Platz in einer öffentlichen Wohnunterkunft 889 Euro im Monat. Darin stecken neben dem Wohnplatz auch Personal, Verwaltung und Betrieb. Bei rund 90 Prozent der Bewohner übernimmt die öffentliche Hand diese Gebühren über Sozialleistungen. Die Stadt kalkulierte für 2025 mit 466 Millionen Euro an Kosten für diese Unterkünfte, die sowohl Asylanten als auch Wohnungslose beherbergen. Während Hamburg über Haushaltsprobleme und fehlende Mittel streitet, kostet allein dieser Teil der öffentlichen Unterbringung nahezu eine halbe Milliarde Euro im Jahr.

Wie nachlässig die Hamburger Verwaltung dabei teilweise mit den Finanzen umgeht, hat der Rechnungshof bereits Anfang 2026 gerügt. Bei „Fördern & Wohnen“ stiegen die niedergeschlagenen offenen Gebührenforderungen von 3,6 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 12,8 Millionen Euro Ende 2024. Die Gesellschaft erklärte dies unter anderem mit häufig wechselnden Unterbringungen infolge des Ukraine-Krieges. Doch der Rechnungshof beanstandete fehlende Regeln zur konsequenten Verfolgung der Forderungen. Die Sozialbehörde erstattete ausgefallene Gebühren, ohne ausreichend festzulegen, welche Schritte das Unternehmen zuvor unternehmen musste. Auch die Haushaltsplanung 2025/2026 für die Unterbringung hatte der Senat zu niedrig angesetzt. Millionenforderungen werden ausgebucht, die öffentliche Hand springt ein, und die Kontrolleure müssen erst auf ordentliche Regeln drängen. So sieht die Haushaltsdisziplin bei den politisch Verantwortlichen aus.

Merkel, Scholz & Merz – die Totengräber Deutschlands

Die Verantwortung für dieses teure System lässt sich auch nicht auf die Behörden abschieben. Angela Merkel setzte 2015 die politischen Weichen für eine Migrationspolitik, die Deutschland über Jahre enorme Kosten und Probleme bescherte. Die Ampelregierung unter Olaf Scholz führte die Finanzierung weiter, und Friedrich Merz muss sich an seinem Versprechen einer Migrationswende messen lassen. Denn mit ein paar Ankündigungen verschwinden weder die Unterkünfte noch die langfristigen Mietverträge. Auch Betreiberfirmen, Sicherheitsdienste und andere Auftragnehmer haben laufende Verträge. Die politischen Entscheidungen von gestern stehen damit noch jahrelang in den Haushalten von morgen.

Gleichzeitig wachsen die Probleme bei den öffentlichen Finanzen. Kommunen klagen über überlastete Haushalte, Schulen brauchen Sanierungen, Straßen und Brücken verfallen. Unternehmen ächzen unter steigenden Steuern, Abgaben und hohen Energiekosten. Für Steuerentlastungen fehlt angeblich der finanzielle Spielraum, und bei Investitionen muss priorisiert werden. Bei der Unterbringung von Migranten haben sich Bund, Länder und Gemeinden dagegen über Jahre zu enormen Ausgaben verpflichtet. Einfach so, über die Köpfe der Bevölkerung hinweg.

Am Ende steht eine politische Bilanz, die Angela Merkel und ihren Nachfolgern unangenehm sein müsste. Eine Viertelbillion Euro allein aus dem Bundeshaushalt binnen zehn Jahren. Weitere Milliarden bei Ländern und Kommunen. Teure Immobilienverträge, riesige Betreiberstrukturen und ein Wirtschaftszweig, dessen Aufträge von staatlichen Entscheidungen abhängen. Und noch immer fehlt eine vollständige Gesamtabrechnung. Merkel hat die Weichen gestellt, Scholz hat den Kurs fortgesetzt, Merz trägt inzwischen die Verantwortung für die Verwaltung des Elends. Denn eine Kurskorrektur ist trotz all der vollmundigen Versprechen nicht zu erkennen. Und dann wundern sich die Systemparteien darüber, dass die AfD immer mehr Zuspruch erhält.

 

Merkels Asyl-Erbe: Mindestens 400 Milliarden Euro für Migranten statt das eigene Land