16. Oktober 2026

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Was Bergleute 1912 Im Schwarzwald Fanden — Warum Es Schon Vor Ihnen Verschlossen War

 

Im März 1912 brechen Bergleute am Schauinsland über Freiburg bei der Arbeit an einer silberführenden Ader durch den Fels – und stehen in einem Gang aus gefügten Quadern. Am Ende: ein Rundbogen mit Schlussstein, 4,88 Meter hoch, kaum zwei Meter breit. Der Markscheider Ernst Waldvogel misst alles und schreibt die Zahlen auf. Sein Feldbuch ist seit Jahrzehnten verschwunden. Eine Woche später ist der Gang auf Anweisung aus Köln verschlossen.

Erhalten sind zwei Aufzeichnungen, die nie voneinander wussten: eine Teilabschrift von 1926, fast fünfzig Jahre ungeöffnet in einer Freiburger Mappe – und die Erinnerung einer Bergmannsfamilie in Hofsgrund, am Küchentisch weitergegeben. Beide beschreiben dasselbe Maß. Und beide sagen, dass hinter dem Bogen schon verschlossen war, bevor die Männer von 1912 ihn erreichten.

Dieser Film legt beide Stränge nebeneinander: den Schauinsland als Erzkasten der Freiburger Münze seit dem 13. Jahrhundert, die Gewerkschaft Schwarzwälder Erzbergwerke, den Verkauf von 1923, die Nacht, in der Freiburg brannte – und die amtliche Erklärung, die vollständig zu Wort kommt.

Wer hat den Bogen zuerst verschlossen – und von welcher Seite? Schreiben Sie es in die Kommentare.

Diese Dokumentation stützt sich auf historische Aufzeichnungen, archäologische Forschung und lokale mündliche Überlieferung. Sie stellt belegte Befunde neben Fragen, die bis heute offen sind. Wo sich die Darstellungen unterscheiden, werden beide gezeigt. Nichts davon wird als abschließendes Ergebnis behauptet.